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08.12.2010: IPPNW-Pressemitteilung vom 8.12.2010

Das Märchen vom sauberen Atomstrom

Premiere des Kinofilms "YELLOWCAKE"

Der Kinofilm „YELLOWCAKE – Die Lüge von der sauberen Energie“ zeigt einmal mehr, dass Atomenergie keine Lösung ist, um den Klimawandel aufzuhalten. „Bereits der Anfang der atomaren Kette bedeutet für die Beschäftigten des Uranbergbaus und die Bevölkerung in der Umgebung unverantwortbare Gesundheitsrisiken," sagt die IPPNW-Vorsitzende Dr. Angelika Claußen. Weil die schwarz-gelbe Bundesregierung eine Laufzeitverlängerung der 17 deutschen Atommeiler beschlossen hat, müssen weiterhin jährlich große Mengen an Uran eingeführt werden. Deutschland ist von Uran zu 100-Prozent importabhängig.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 31. August 2010

IPPNW fordert Ächtung von Uranabbau

19. Weltkongress der IPPNW in Basel

Die internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) haben auf einer Sitzung ihres internationalen Rats am Sonntag in Basel, Schweiz, eine Resolution zur Ächtung von Uranabbau und der Produktion von Yellowcake (Uranoxid) verabschiedet. Beide Verfahren werden in der Resolution als „unverantwortlich“ und „ernsthafte Bedrohung für Gesundheit und Umwelt“ beschrieben.

» mehr» IPPNW Resolution zur Ächtung von Uranabbau (engl.)

Pressemitteilung vom 29.08.2010

Delegierte indigener Völker fordern Ende der Atomindustrie

Basler Erklärung der Indigenen für eine atomfreie Zukunft aller Völker

Die Delegierten der IPPNW-Vorkonferenz “Sacred Lands, Poisoned Peoples” haben am Sonntag eine gemeinsame Erklärung verabschiedet. Darin fordern sie, Uranabbau und  dessen Weiterverarbeitung zu stoppen sowie den unverantwortlichen Umgang mit radioaktivem Abfall, Atomenergie und Atomwaffen zu beenden.

» mehr» Statement engl.» Statement dt.

Pressemitteilung vom 26.8.2010

Genozid durch Uranabbau in den USA

Sioux-Vertreterin berichtet auf internationaler Uran-Konferenz

"Mitten im Herzen der USA findet ein Genozid statt. Mein Volk stirbt an Krebs, weil unser Wasser und unsere Luft radioaktiv verseucht ist. Unser Way of life ist fast zerstört, sagte Chairmain White Face heute auf der Basler Konferenz "Sacred Land - Poisoned Peoples". Sie ist Gründerin der Defenders of the Black Hills, eine Umwelt-Organisation aus South Dakota, USA.

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27.07.2010

Strahlender Rohstoff mit dunkler Herkunft

Die Herkunft des in Deutschland angereicherten oder in Atomkraftwerken verwendeten Urans ist unklar. Das bemängelt die Vereinigung Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) in einer aktuellen Studie. Zwar veröffentlicht die Bundesregierung jährlich, aus welchen Ländern die deutschen Anreicherungsanlagen oder Atomkraftbetreiber ihren Rohstoff beziehen, anhand des Datenmaterials seien jedoch lediglich "die Lieferländer nachzuvollziehen, nicht aber die Ursprungsländer", schreibt der Autor der Studie, Benjamin Paaßen.

» Der vollständige Artikel auf taz.de
IPPNW-Pressemitteilung vom 27.7.2010

Deutschland verschleiert Uranherkunft

Die deutsche Bundesregierung und die EURATOM Supply Agency verschleiern die Herkunft des Urans, das für den Betrieb deutscher Atomkraftwerke genutzt wird. Zu diesem Ergebnis kommt die IPPNW nach einer systematischen Auswertung der Quellen der europäischen Atombehörde EURATOM sowie Antworten der deutschen Bundesregierung auf parlamentarische Anfragen. Zwar lassen sich anhand des Datenmaterials die Lieferländer nachvollziehen, nicht aber die Ursprungsländer. „Wir fordern die Bundesregierung daher auf, Informationen über Einfuhr, Herkunftsländer, Ausfuhr und Empfangsländer von Uran endlich offen zu legen“, erklärt die IPPNW-Vorsitzende Dr. Angelika Claußen.

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22.02.2010

25 Jahre Uran aus Jordanien

Der weltgrößte Atomtechnikkonzern Areva darf in Jordanien 25 Jahre lang Uranvorräte abbauen. Ein entsprechendes Abkommen schloss Unternehmenschefin Anne Lauvergeon nach Konzernangaben. Die am Wochenende unterzeichnete Vereinbarung sieht vor, dass ein Teil des geförderten Urans dem jordanischen Atomprogramm zugute kommt.

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26.09.2009

Bundesregierung verschleiert Herkunft des Urans

Die Bundesregierung verschleiert, woher die deutschen AKWs ihre Kernbrennstoffe beziehen. Das geht aus einer Parlamentarischen Anfrage der Grünen hervor. Auf der Internetseite des Bundeswirtschaftsministeriums wird behauptet, Uran sei aufgrund der hohen Energiedichte und guten Lagerungsfähigkeit de facto ein heimischer Rohstoff. Dies soll die Aussage stützen, die Atomkraft mache Deutschland importunabhängig von Energierohstoffen.

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16.06.2009

Uran ist die neue Macht an der Börse

Die Krise in Nordkorea und Iran bringt den nuklearen Brennstoff wieder ins Gespräch. Uran verteuert sich stetig, weil auf die vermehrte Stromerzeugung mit Atomenergie spekuliert wird. Kommende Wirtschaftsmächte wie China zum Beispiel setzen verstärkt auf Uran.

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24.03.2009

Ausbau der Urananreicherungsanlage Gronau

Die sich im Besitz der Urenco befindende Urananreicherungsanlage Gronau hat ihre Urantrennarbeit von 1.800 t auf 2.200 t Urantrennarbeit pro Jahr erweitert. Raum für diesen Ausbau gab eine 2005 vom damalige NRW-Energieminister Dr. Axel Horstmann gegebene Erlaubnis, die sogar noch eine Erweiterung auf bis zu 4.500 t ermöglicht.

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08.11.2007

Kongo: 17 Tonnen radioaktiver Müll in Fluss gefunden

In einem Fluss im Südkongo haben die Behörden 17 Tonnen radioaktives Material entdeckt. Umweltminister Didace Pembe erklärte gestern, zur Herkunft des Atommülls gebe es bisher nur Spekulationen. Es sei eine Untersuchung eingeleitet worden.

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20.08.2007

Toshiba kauft sich bei Uran-Minen in Kasachstan ein

Toshiba ist zu 22,5 Prozent in eine Holdingsgesellschaft eingestiegen, die Anteile an den Uran-Minenbetreibern Kyzylkum und Baiken-U aus Kasachstan hält.

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18.10.2007

Charmaine White Face erhält Auszeichung für Widerstand

In der Kategorie "Widerstand" wurde in der Person von Charmaine White Face die "Defenders of the Black Hills", USA, mit der Nuclear Free Future Award am 18. Oktober in Salzburg geehrt. Die Aktivistin von der indianischen Nation der Oglala gründete die Organisation im Kampf gegen das Wiederaufleben des Uranabbaus in den Black Hills und auf ihrem Heimatreservat Pine Ridge. 
 

23.05.2007

Projekt zur Minderung der Gefahr von Altlasten in Kirgisistan

In Kirgisistan wurde in der Tegion Mailuu-Suu (rund 100 km nordwestlich von Aschalal-Abad) zwischen 1946 und 1968 Uranerz in speziell dafür erstellten Grubenbauen gewonnen und aufbereitet. Ein Projekt zur Minderung der Gefahren von diesen erdrutschgefährdeten Uranbergbau-Altlasten läuft seit Februar 2005 zusammen mit dem Zentrum für Strahlenschutz und Radioökologie der Universität Hannover.

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Der Tod, der aus der Erde kommt


Hier den aktuellen Folder mit der Erklärung von Basel, der Resolution der IPPNW und dem Essay "Der Tod, der aus der Erde kommt" ansehen oder downloaden.