Am 18. Dezember 2008 reiste die Chefin des französischen Atommultis AREVA, Anne Lauvergeon, in Nigers Hauptstadt Niamey, um mit Präsident Mamadou Tandja die Abbaugenehmigung für das Uranvorkommen Imouraren auszuhandeln. Imouraren liegt ungefähr 80 Kilometer südlich des bisherigen Uranabbaugebiets von Arlit, eine der kolonialen Hinterlassenschaften Frankreichs im Norden des Niger. AREVA’s Explorationslizenz für Imouraren läuft im Februar 2009 aus. Tandja, der bei den Präsidentschaftswahlen in diesem Jahr wieder antritt, handelte eine staatliche Beteilung von 33,5 Prozent an dem neuen Uranprojekt mit AREVA aus. Die Abbaulizenz beinhaltet eine Steigerung der Erlöse für Niger um 50 Prozent gegenüber den bisherigen Erträgen aus dem Uranabbau von Arlit. 2012 soll Imouraren in Betrieb gehen. Laut AREVA ist es dann eines der größten Uranbergwerke der Welt.
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