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16.-18. März 2012

Das Uran muss in der Erde bleiben

Die "Uran, Gesundheit- und Umweltkonferenz" in Bamako, Mali

IPPNW-Delegation besucht Falea, Foto: Susanne Bohner

Der Jahrestag von Fukushima ist gerade vorüber, und der Jahrestag von Tschernobyl ist nicht mehr weit entfernt - die Aufmerksamkeit der Medien der Welt richtet sich auf die großen und bekanntgewordenen Desaster der Atomindustrie. Wenig bekannt und beachtet - der Beginn der atomare Brennstoffkette - Uranbergbau: Aufgrund geringster Konzentrationen von Uran im Erz müssen riesige Mengen Fels bewegt und zermahlen werden, um das Uran dem Boden zu entreissen - zurück bleiben rd. 80% der ursprünglichen Radioaktivität in den sogenannten "tailings" - eine Gefahr für Menschen, Gesundheit, Flora und Fauna, die gesamte Biosphäre, auf Jahrtausende hinaus.

» mehr» Weitere Informationen» Blog einer Reise nach Falea

Studie vom Juni 2011

Uranabbau im Kongo

Ein lukratives Geschäft für Europäische Konzerne

Im Kongo wird schon seit über 50 Jahren Uran abgebaut. Große Teile des Materials wurden illegal exportiert und in Kernreaktoren, aber auch im Waffenbau verwendet. Der französische Stromkonzern AREVA hat 2010 einen geheimen Vertrag mit der kongolesischen Regierung abgeschlossen, der ihm die alleinigen Abbaurechte an kongolesischem Uranzusichert. Dabei hat AREVA bereits einen zweifelhaften Ruf in Niger erworben, wo Arbeiter ohne ausreichende Schutzmaßnahmen Uran abgebaut haben und die Umwelt massiv durch Strahlen belastet wurde. Das Ökumenische Netz Zentralafrika (ÖNZ) hat am 28. Juni eine Studie zum Uranabbau in der DR Kongo veröffenlicht: Uranium mining in the DR Congo: "A radiant business for European nuclear companies?"

» Studie
SWR 2- Wissenssendung vom 11.1.2011

Der gelbe Fluch - Folgen des Uranabbaus

In Deutschland erlebt Atomkraft ein Comeback, weil sie als klimaneutral und damit "sauber" gilt. Aber woher kommt der Brennstoff, den wir in unseren Meilern verfeuern? Deutschland bezieht einen großen Teil davon über Frankreich aus dem westafrikanischen Niger. Laut den Bergbauunternehmen besteht keinerlei Risiko für die Gesundheit von Arbeitern und Anwohnern, die Umwelt werde nicht belastet. Neuere Studien legen aber nahe, dass die gesundheitlichen Folgen von radioaktiver Strahlung geringster Dosis, wie sie beim Uranabbau frei wird, bisher unterschätzt wurden.

» Zur Sendung
IPPNW-Pressemitteilung vom 31. August 2010

IPPNW fordert Ächtung von Uranabbau

19. Weltkongress der IPPNW in Basel

Die internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) haben auf einer Sitzung ihres internationalen Rats am Sonntag in Basel, Schweiz, eine Resolution zur Ächtung von Uranabbau und der Produktion von Yellowcake (Uranoxid) verabschiedet. Beide Verfahren werden in der Resolution als „unverantwortlich“ und „ernsthafte Bedrohung für Gesundheit und Umwelt“ beschrieben.

» mehr» IPPNW Resolution zur Ächtung von Uranabbau (engl.)

Pressemitteilung vom 29.08.2010

Delegierte indigener Völker fordern Ende der Atomindustrie

Basler Erklärung der Indigenen für eine atomfreie Zukunft aller Völker

Die Delegierten der IPPNW-Vorkonferenz “Sacred Lands, Poisoned Peoples” haben am Sonntag eine gemeinsame Erklärung verabschiedet. Darin fordern sie, Uranabbau und  dessen Weiterverarbeitung zu stoppen sowie den unverantwortlichen Umgang mit radioaktivem Abfall, Atomenergie und Atomwaffen zu beenden.

» mehr» Statement engl.» Statement dt.

FOTOS VON DER FALEA-REISE AUF flickr

Erlanger Poetenfest atomkraftfrei!


Machen Sie mit: Ausstieg aus "strahlendem" Kultursponsoring

Global call to action for a ban on uranium mining/ Uranabbau weltweit ächten

Unterschriftenliste PDF Global call to action for a ban on uranium mining/ Uranabbau weltweit ächten
Download Unterschriftenliste (pdf)

Der Tod, der aus der Erde kommt


Hier den aktuellen Folder mit der Erklärung von Basel, der Resolution der IPPNW und dem Essay "Der Tod, der aus der Erde kommt" ansehen oder downloaden.

FOTOS VOM KONGRESS AUF flickr



Kongressveranstalter:

PSR / IPPNW Schweiz

 

IPPNW Deutschland

 

Nuclear Free Future Award

 

Kooperationspartner:

AG uranium-network.org

 

Gesellschaft für bedrohte Völker Deutschland

 

Gesellschaft für bedrohte Völker Schweiz

 

INCOMINDIOS Schweiz