Uranabbau im Kongo
Ein lukratives Geschäft für Europäische Konzerne

Im Kongo wird schon seit über 50 Jahren Uran abgebaut. Große Teile des Materials wurden illegal exportiert und in Kernreaktoren, aber auch im Waffenbau verwendet. Der französische Stromkonzern AREVA hat 2010 einen geheimen Vertrag mit der kongolesischen Regierung abgeschlossen, der ihm die alleinigen Abbaurechte an kongolesischem Uranzusichert. Dabei hat AREVA bereits einen zweifelhaften Ruf in Niger erworben, wo Arbeiter ohne ausreichende Schutzmaßnahmen Uran abgebaut haben und die Umwelt massiv durch Strahlen belastet wurde. Das Ökumenische Netz Zentralafrika (ÖNZ) hat am 28. Juni eine Studie zum Uranabbau in der DR Kongo veröffenlicht: Uranium mining in the DR Congo: "A radiant business for European nuclear companies?"
Der gelbe Fluch - Folgen des Uranabbaus

In Deutschland erlebt Atomkraft ein Comeback, weil sie als klimaneutral und damit "sauber" gilt. Aber woher kommt der Brennstoff, den wir in unseren Meilern verfeuern? Deutschland bezieht einen großen Teil davon über Frankreich aus dem westafrikanischen Niger. Laut den Bergbauunternehmen besteht keinerlei Risiko für die Gesundheit von Arbeitern und Anwohnern, die Umwelt werde nicht belastet. Neuere Studien legen aber nahe, dass die gesundheitlichen Folgen von radioaktiver Strahlung geringster Dosis, wie sie beim Uranabbau frei wird, bisher unterschätzt wurden.
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Erlanger Poetenfest atomkraftfrei!
Kongressveranstalter:
Kooperationspartner:
Gesellschaft für bedrohte Völker Deutschland
Gesellschaft für bedrohte Völker Schweiz















